Warum hilft Rotlichttherapie bei Hautkrankheiten?

Chronische Hautprobleme wie Akne, Rosazea oder Neurodermitis sind oft nicht nur eine Frage der Oberfläche. Rotlichttherapie setzt genau dort an, wo echte Heilung beginnen kann: in der Zelle.

Entzündliche Prozesse, bakterielle Ungleichgewichte, eine gestörte Hautbarriere oder ein aus der Balance geratenes Darm-Mikrobiom: Chronische Hautprobleme können viele Ursachen haben. Bei Akne zum Beispiel führt häufig die Kombination aus übermäßiger Talgproduktion, Verhornung und bakterieller Besiedelung zu Unreinheiten. Rosazea hingegen geht oft mit erweiterten Blutgefäßen, Rötungen und Überreaktionen des Immunsystems einher.
Während herkömmliche Behandlungen meist nur Symptome mildern, setzt die Rotlichttherapie auf Regeneration von innen – ganz ohne chemische Reize und (sachgemäßen Einsatz vorausgesetzt) ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

 

Biologische Wirkung: Wie Rotlicht die Haut unterstützt
Rot- und nahinfrarotes Licht (HigherQi verwendet die idealen Frequenzen von 660 nm und 850 nm) dringt in die Haut ein und aktiviert dort Prozesse, die nachweislich zur Verbesserung des Hautbilds beitragen:
• Entzündungshemmung durch Reduktion proinflammatorischer Botenstoffe
• Schnellere Wundheilung durch bessere Mikrozirkulation und Kollagenbildung
• in vielen Fällen Normalisierung der Talgdrüsenaktivität – besonders relevant bei Akne
• Beruhigung vaskulärer Reizungen – ideal bei Rosazea
• Förderung der Zellregeneration durch Aktivierung von Keratinozyten und Fibroblasten

 

Ergebnisse aus Studien und Praxis
Die Wirkungen von Rotlichttherapie bei Hautkrankheiten sind gut untersucht. Studien zeigen: Bei Akne verbessert sich das Hautbild oft schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Anwendung. Auch bei Rosazea berichten Nutzerinnen und Nutzer von weniger Rötungen, geringerer Gefäßreaktivität und insgesamt stabilerer Haut.
Besonders wichtig: Photobiomodulation wirkt nicht nur symptomatisch, sondern stärkt die Haut von innen – über Prozesse, die mit dem Immunsystem, den Mitochondrien und der zellulären Balance zusammenhängen.

 

Einfach in der Anwendung – stark in der Wirkung
Ein großer Vorteil: Die Behandlung funktioniert ohne Cremes oder Wirkstoffe. Ein hochwertiges LED-Panel – wie jene von Qualitätsanbietern wie HigherQi – reicht aus. Bereits 10 bis 15 Minuten täglich können sichtbare Effekte bringen.
Ideal ist die Anwendung nach der sanften Reinigung der Haut, im Gesicht kombiniert mit einer leichten, feuchtigkeitsspendenden Pflege. Auf aktive Wirkstoffe wie Retinol oder Fruchtsäuren sollte rund um die Anwendung verzichtet werden, um Reizungen zu vermeiden.

Expertinnen-Kommentar Corinna Maier zum Thema Rotlicht und Haut:
„In meiner Praxis verwende ich Rotlicht natürlich vor allem, weil es die Kollagen-Synthese steigert. Meine Erfahrungen aus dem täglichen Einsatz: Das Hautbild wird feiner, kleine Fältchen verschwinden – und vor allem, wenn es um Entzündungen geht, wenn Probleme wie zum Beispiel Akne auftreten, ist Rotlicht fantastisch wirksam.“

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Sie möchten sich selbstständig weiter informieren? Hier einige beispielhafte Studien als Vorschläge zu Ihrer eigenen Recherche.

The Anti-Acne Effect of Near-Infrared Low-Level Laser Therapy
Sang-Jun Kim et al., Lasers in Medical Science, 2021
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8403573/
Diese Studie untersuchte die Wirkung von nahinfraroter Low-Level-Lasertherapie auf Akne-Läsionen und zeigte signifikante Verbesserungen hinsichtlich Entzündungen und Hautbild.


Photobiomodulation in the Adjunctive Management of Acne Vulgaris
Vasconcelos et al., Research, Society and Development, 2023
https://rsdjournal.org/index.php/rsd/article/view/48290
Diese Arbeit zeigt, dass Photobiomodulation die Entzündung und die Anzahl von Akne-Läsionen reduzieren kann, indem sie die Aktivität der Talgdrüsen moduliert und das Wachstum von Propionibacterium acnes hemmt.


The Effects of Photobiomodulation Therapy on Inflammatory Mediators, Immune Infiltration, and Angiogenesis in a Mouse Model of Rosacea
Wei Liu et al., Annals of Translational Medicine, 2022
https://atm.amegroups.org/article/view/98790/html
Diese Untersuchung legt nahe, dass Photobiomodulation den Zustand von Rosazea verbessern kann, indem sie wichtige entzündliche Mediatoren reguliert, die Immuninfiltration senkt und die Angiogenese beeinflusst.


Coupled Blue and Red Light-Emitting Diodes Therapy Efficacy in Papulopustular Rosacea
Clémence Ader et al., Journal of Medical Case Reports, 2019
https://jmedicalcasereports.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13256-019-2339-6
Diese Fallstudie beschreibt die erfolgreiche Anwendung einer kombinierten blau-roten LED-Therapie bei papulopustulöser Rosazea und dokumentiert eine deutliche Reduktion der Symptome ohne Nebenwirkungen.


Photobiomodulation: Cellular, Molecular, and Clinical Aspects
Michael R. Hamblin, Photodiagnosis and Photodynamic Therapy, 2023
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666469023000386
Diese umfassende Übersichtsarbeit behandelt die zellulären, molekularen und klinischen Aspekte der Photobiomodulation, mit besonderem Fokus auf ihre Anwendung in der Hautregeneration und Dermatologie.
 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8403573/

 

Die Inhalte dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Methoden sind ergänzende Ansätze der funktionellen Medizin, deren Wirksamkeit individuell variiert und nicht immer wissenschaftlich anerkannt ist. Verlinkte Studien stellen keine Garantie für Ergebnisse dar und basieren auf ausgewählten Quellen.

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