Wie unterstützt Rotlicht Regeneration und Leistungsfähigkeit im Sport?

Ob Hobbysportler oder Profi – für alle, die ernsthaft trainieren, gilt eine Wahrheit: Fortschritt entsteht in der Erholung. Rotlichttherapie kann hier enorm helfen. Denn ihre Wirkung setzt genau dort an, wo echte Regeneration beginnt: in der Zelle.

Training bedeutet Stress für den Körper. Jeder intensive Reiz verursacht 

Mikroverletzungen im Muskelgewebe, aktiviert Entzündungsprozesse und fordert das Nervensystem. All das ist notwendig, um im Körper die gewünschten Reaktionen auszulösen: Anpassung und sogar Überanpassung, die bekannte Superkompensation. Voraussetzung für Trainingseffekte ist immer Regeneration.
Genau hier entfaltet Rotlichttherapie ihr Potenzial. Sie wirkt tief im Gewebe, dort, wo klassische Maßnahmen oft nicht greifen. (Rotlicht dringt dabei 2 bis 4 Millimeter tief ins Gewebe ein, während Nahinfrarotlicht 6 und noch mehr Millimeter eindringen kann.) Durch die Aktivierung der Mitochondrien wird die Produktion des zellulären Energieträgers ATP gesteigert. Gleichzeitig werden entzündliche Botenstoffe wie IL-6 und TNF-alpha reduziert, die Mikrozirkulation verbessert und das oxidative Gleichgewicht stabilisiert.
Diese Prozesse laufen nicht passiv ab, sondern aktivieren gezielt die körpereigenen Regenerationsmechanismen. Die Folge: weniger Muskelkater, schnellerer Wiederaufbau und eine insgesamt höhere Belastbarkeit im Training. 

 

Wie Rotlicht in der sportlichen Praxis wirkt
Rotlicht kann auf verschiedene Arten in die Trainingsroutine integriert werden. Besonders effektiv ist die Anwendung direkt nach intensiven Einheiten: 10 bis 20 Minuten Bestrahlung der beanspruchten Muskelgruppen reichen aus, um die Erholungszeit spürbar zu verkürzen.
Auch vor dem Training eingesetzt, wirkt Rotlicht unterstützend – etwa durch die verbesserte Durchblutung und eine sanfte Aktivierung des Stoffwechsels. Und selbst an trainingsfreien Tagen ist eine Anwendung sinnvoll, etwa zur Förderung der mitochondrialen Leistungsfähigkeit oder zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems.
Voraussetzung für spürbare Effekte ist die richtige Technik: Panels mit hoher Leistung (Irradiance) – wie etwa die Panels von HigherQi – und ein Abstand von etwa 10 bis 20 Zentimetern zum Körper sorgen dafür, dass das Licht tief genug ins Gewebe eindringen kann. 

 

Was die Forschung sagt 

In der Sportwissenschaft gilt Photobiomodulation längst als ernst zu nehmender Recovery-Ansatz. Eine Meta-Analyse von Leal Junior et al. (2015) zeigt: Rotlichtanwendungen verbessern sowohl die maximale Kraftleistung als auch die muskuläre Ausdauer. Weitere Studien belegen positive Effekte auf Laktatverwertung, Entzündungsmarker und subjektives Erholungsempfinden.
Immer mehr Profiteams, Leistungssportler und Athleten der verschiedensten Schnellkraft- und Ausdauerdisziplinen nutzen Rotlicht daher als festen Bestandteil ihrer Regenerationsstrategie – nicht als Ersatz, sondern als Verstärker biologischer Prozesse. 

Experten-Kommentar Andreas Breitfeld zum Thema Einsatz von Rotlicht für Sportler:
„Meine Empfehlung ist ganz klar: Der Profisportler, der möglichst schnell regenerieren möchte, zum Beispiel weil er einen oder zwei Tage nach dem letzten Wettkampf schon den nächsten hat, soll möglichst schnell ins Rotlicht. Beim Hobbysportler, der die Effekte des Trainings optimieren möchte – Stichwort Muskelaufbau – sind zwei bis drei Stunden Abstand besser. Dann hat der Körper genug Zeit, die letztlich sinnvollen Entzündungseffekte des Trainings zu nützen, bevor es mit dem Rotlicht in die beschleunigte Regeneration geht.“

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Sie möchten sich selbstständig weiter informieren? Hier einige beispielhafte Studien als Vorschläge zu Ihrer eigenen Recherche.

Effect of Phototherapy (Low-Level Laser Therapy and Light-Emitting Diode Therapy) on Exercise Performance and Markers of Exercise Recovery: A Systematic Review with Meta-Analysis
Shaiane Silva Tomazoni et al., Lasers in Medical Science, 2015
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24249354/
Diese Meta-Analyse zeigt, dass Phototherapie mit Lasern und LEDs die Muskelkraftleistung verbessert und die Erholung beschleunigt, insbesondere wenn sie vor dem Training angewendet wird.

 

Photobiomodulation Therapy Improves Performance and Accelerates Recovery of High-Level Rugby Players in Field Test: A Randomized, Crossover, Double-Blind, Placebo-Controlled Clinical Study
Ernesto Cesar Pinto Leal-Junior et al., Lasers in Medical Science, 2016
https://www.researchgate.net/publication/299354487
Diese Studie belegt, dass Photobiomodulation die Sprintleistung verbessert, die Laktatkonzentration senkt und die wahrgenommene Ermüdung bei Rugbyspielern reduziert.

 

The Anti-Inflammatory Effects of Photobiomodulation Are Mediated by the Activation of IL-10 and the Inhibition of Pro-Inflammatory Cytokines
Gustavo dos Santos Cardoso et al., Frontiers in Neuroscience, 2023
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fnins.2023.1150156/full
Diese Studie zeigt, dass Photobiomodulation die Produktion von proinflammatorischen Zytokinen wie TNF- und IL-6 reduziert und gleichzeitig die Produktion des entzündungshemmenden Zytokins IL-10 erhöht.

 

Clinical and Scientific Recommendations for the Use of Photobiomodulation Therapy in Exercise Performance Enhancement and Post-Exercise Recovery: Current Status and Future Trends
Ernesto Leal-Junior et al., Photodiagnosis and Photodynamic Therapy, 2019
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1413355518310219
Diese Übersichtsarbeit gibt Empfehlungen zur optimalen Anwendung von Photobiomodulation zur Leistungssteigerung und Erholung nach dem Training und diskutiert wichtige Parameter wie Dosierung, Timing und Wellenlänge.

 

Die Inhalte dieser Seite dienen rein informativen Zwecken und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die beschriebenen Methoden sind ergänzende Ansätze der funktionellen Medizin, deren Wirksamkeit individuell variiert und nicht immer wissenschaftlich anerkannt ist. Verlinkte Studien stellen keine Garantie für Ergebnisse dar und basieren auf ausgewählten Quellen.

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