Unser Körper folgt einem inneren Rhythmus, der über die zirkadiane Uhr gesteuert wird. Dieser Takt bestimmt, wann wir wach, leistungsfähig, müde oder regenerationsbereit sind. Und er reagiert besonders sensibel auf Lichtsignale.
Rotlicht liegt im Spektrum von Sonnenauf- und -untergang – also genau in jenem Bereich, in dem unser Organismus besonders empfänglich für sanfte Impulse ist. Je nach Tageszeit entfaltet Photobiomodulation also unterschiedliche Wirkungen. Einfach deswegen, weil unser Körper die empfangenen Lichtsignale evolutionär anders dekodiert. Die Wellenlängen führen zu verschiedenen Tageszeiten zu verschiedenen biologischen Effekten!
Morgens: Energie, Fokus und zirkadianes Alignment
Die Anwendung am Morgen wirkt wie ein biologischer Startimpuls, besonders in Kombination mit Nahinfrarotlicht.
- Photobiomodulation unterstützt – darauf lassen aktuelle Forschungsergebnisse schließen – den natürlichen Cortisolanstieg.
- Photobiomodulation fördert die ATP-Produktion und mentale Klarheit.
- Photobiomodulation stabilisiert den zirkadianen Rhythmus – hilfreich bei Bildschirmarbeit und Innenraumlicht.
Biohacker wie Ben Greenfield oder auch Andreas Breitfeld empfehlen die erste Rotlicht-“Dosis“ sehr bald nach dem Aufstehen – am besten gefolgt von natürlichem Tageslicht, zum Beispiel auf dem Balkon oder bei offenem Fenster.
Abends: Regeneration, Entspannung und Schlafqualität
Abends unterstützt Rotlicht den Übergang in den Ruhemodus. Es wirkt ausgleichend auf das Nervensystem und schlaffördernd, besonders nach einem Tag voller Reize.
- Photobiomodulation senkt den Sympathikustonus.
- Photobiomodulation aktiviert den Parasympathikus.
- Photobiomodulation kann die Melatonin-Produktion stabilisieren – besonders nach Bildschirmnutzung.
Empfohlen wird eine ruhige Umgebung, sanftes Licht und 10–15 Minuten Anwendung. Wichtig: Abends setzt man sein HigherQi-Gerät am besten in größerer Distanz ein oder nutzt das Licht indirekt. Denn abends ist auch Helligkeit ein Taktgeber, unabhängig von der Lichtfarbe. Blaulichtquellen sollten danach vermieden werden, sonst kehrt sich die Wirkung ins Gegenteil um.
Zielgerichtete Anwendung – je nach Wirkung
Die ideale Tageszeit hängt vom gewünschten Effekt ab:
- Energie und Fokus: morgens nach dem Aufstehen
- Muskelregeneration: direkt nach dem Training
- Schlaf und Entspannung: abends, ca. eine Stunde vor dem Schlafengehen
- Hautpflege: morgens oder abends, je nach Routine
- Stressabbau: morgens und/oder abends – je nach Bedarf